Storys aus Bielefeld

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  • 05.10.2016 – 21:00

    Westfalen-Blatt

    Westfalen-Blatt: zu Air Berlin

    Bielefeld (ots) - Ältere werden sich an Zeiten erinnern, als der Himmel über Air Berlin grenzenlos erschien. Als ein Kind der deutschen Teilung hat die Fluggesellschaft in den neunziger Jahren die neue Freiheit genutzt. Manager wie Joachim Hunold und Hartmut Mehdorn sahen schon am Horizont, wie ihre Air Berlin die Lufthansa überholt. Ausgerechnet in dieser glorreichen Zeit wurden jedoch schwerwiegende Fehler gemacht. Air Berlin wuchs und wuchs, wurde Billig- und ...

  • 05.10.2016 – 21:00

    Westfalen-Blatt

    Westfalen-Blatt: zur Interrail-Idee

    Bielefeld (ots) - Die Idee ist zu gut, um sie gleich wieder niederzumachen. Ein Interrail-Ticket für jeden (oder wenigstens die Mehrzahl) der 18-Jährigen, damit sie Europa kennenlernen und Kontakte knüpfen - das ist mehr als nur ein kleiner Diskussionsbeitrag. Dies ist ein Vorschlag, der es verdient hat, ihn zu wagen. Natürlich haben die Kritiker und Nörgler Recht, dass auch ein solches Geschenk nicht jeden erreichen ...

  • 04.10.2016 – 21:45

    Neue Westfälische (Bielefeld)

    Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: 80.000 Deutsche ohne Krankenversicherung Die Solidarität darf nicht bröckeln Thomas Klüter

    Bielefeld (ots) - Das Prinzip des Sozialstaats zeichnet unser Land aus und der größte Teil der rund 80 Millionen Deutschen verlässt sich darauf. Der Gedanke dahinter ist so alt, wie einfach: Die große Gemeinschaft hilft dem Einzelnen, der es alleine nicht schafft. Alle zusammen beugen damit zu großen sozialen ...

  • 04.10.2016 – 21:00

    Westfalen-Blatt

    Westfalen-Blatt: zu den ausgesetzten Syrien-Gesprächen

    Bielefeld (ots) - Die Fassbomben, mit denen syrische Regierungstruppen Allepo terrorisieren, zerstören die Illusion einer kohärenten amerikanischen Strategie in dem Bürgerkriegsland. Der Abbruch der Gespräche über die Einrichtung einer gemeinsamen militärischen Koordinationsstelle (JIC) in Genf ist mehr Ausdruck der Ohnmacht als diplomatisches Druckmittel. Ganz im Gegenteil. Wladimir Putin nutzt den Rüffel als ...

  • 04.10.2016 – 21:00

    Westfalen-Blatt

    Westfalen-Blatt: zu Böhmermann

    Bielefeld (ots) - Man könnte jetzt einfach sagen: So funktioniert ein Rechtsstaat. Ein ausländisches Staatsoberhaupt hat sich beleidigt gefühlt (Paragraph 103), die Bundesregierung hat juristisch korrekt (Paragraph 104a) die Ermächtigung zur Strafverfolgung erteilt - und ein Gericht hat entschieden. Doch so einfach ist die Causa Erdogan-Böhmermann eben nicht. Der Fall hatte das Zeug zu einer zumindest kleinen Staatsaffäre - und hätte es noch heute, wenn das Mainzer ...