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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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  • 15.06.2014 – 19:42

    WAZ: Gaucks Botschaft - Kommentar von Gudrun Büscher

    Essen (ots) - Bundespräsident Joachim Gauck ist ein Mann klarer Vorstellungen und noch klarerer Worte. Er hält NPD-Anhänger für Spinner - und sagt das auch. Das ist inzwischen höchstrichterlich genehmigt und wird von der großen Mehrheit der Deutschen goutiert. Anders ist es mit Gaucks ständiger Forderung, die Bundeswehr verstärkt Freiheit und Menschenrechte im Ausland verteidigen zu lassen. Schon sein Plädoyer ...

  • 15.06.2014 – 19:40

    WAZ: Erdrutsch in Düsseldorf - Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Der Erfolg des Düsseldorfer SPD-Kandidaten Geisel bei der kommunalen Stichwahl ist ein Sieg für NRW-Regierungschefin Kraft. Die zehn größten Städte in NRW werden jetzt, nachdem es in Dortmund auch Sierau schaffte, von den Sozialdemokraten regiert, Landeshauptstadt inklusive. Eine Niederlage für CDU-Landeschef Laschet ist der SPD-Erfolg dennoch nicht. Kraft hat Geisel geholfen, wo sie nur konnte, ...

  • 13.06.2014 – 19:10

    WAZ: Den Bürgern leuchtet es nicht ein - Kommentar von Torsten Droop

    Essen (ots) - Die Empörung der Verbraucher war gewaltig, als die EU vor einigen Jahren das Aus für die herkömmliche Glühlampe beschloss, und die Aufregung dürfte jetzt nicht minder groß ausfallen - Halogenleuchtmittel sollen ebenfalls vom Markt verschwinden, weil sie fürs Licht zu viel Strom fressen. Betrachtet man die Sache nüchtern, fällt das Argumentieren ...

  • 13.06.2014 – 19:09

    WAZ: Harte Bandagen im Bahnstreit - Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Der Streit zwischen DBRegio und dem Land NRW wird mit knallharten Bandagen geführt - und ist kein Scheingefecht. Erstens geht es um einen Milliardenauftrag, den der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr für den Bahnbetrieb im Revier neu vergibt. Zweitens aber sind die Zeiten vorbei, in denen der Staatsbetrieb Bahn AG im Vorbeigehen die großen Geschäfte abfischen konnte und damit bundesweit jährlich bis zu 900 ...

  • 13.06.2014 – 19:07

    WAZ: Eine lokale Katastrophe - Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Auch fünf Tage nach dem verheerenden Pfingst-Unwetter prägen die akuten Nöte bei den Aufräumarbeiten die Debatte. Die Einsatzkräfte in der Rhein-Ruhr-Region kommen kaum nach bei der Beseitigung der Schäden. Die Bahn versucht mit 600 Mitarbeitern, den Schienenverkehr aus dem Chaos zu befreien. Die Bundeswehr rückt gar mit Panzern an. Es ist richtig, dass NRW-Umweltminister Remmel die Hilfe seiner ...

  • 12.06.2014 – 19:04

    WAZ: Klimaschutz muss sich auszahlen. Kommentar von Ulf Meinke

    Essen (ots) - Deutschland probt die energiepolitische Wende - und der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids steigt. Das klingt absurd, hat aber Gründe. Es kostet eben im Moment vergleichsweise wenig Geld, Kohlendioxid in die Atmosphäre zu pusten. Der europäische Emissionshandel, der eigentlich das Klima schützen und einen Wettbewerb um Effizienz entfachen ...

  • 12.06.2014 – 19:02

    WAZ: Syrien infiziert die gesamte Region. Kommentar von Martin Gehlen

    Essen (ots) - Seit Anfang der Woche dürfte klar sein: Der syrische Bürgerkrieg ist dabei, wie eine tödliche Infektion den ganzen Nahen Osten anzustecken. Der Zerfall des Irak wird dem Zerfall Syriens folgen. Als nächstes könnte der Libanon zerbrechen - von der apokalyptischen Katastrophe der neun Millionen syrischen Flüchtlinge ganz zu schweigen. Im Irak sind nun ...

  • 11.06.2014 – 19:24

    WAZ: Ein paar Fragen an die Bahn. Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Ela, der Gewittersturm, hat wieder einmal die Grenzen sonst perfekt funktionierender Gemeinwesen gezeigt. Die Natur ist nicht nur stärker als der Mensch. Sie ist auch unberechenbar. Die Unwetterfront hat - ein unglücklicher Zufall - die zentralen Verkehrsachsen des dichtesten deutschen Ballungsraumes verwüstet. Ist die Bahn, deren Mitarbeiter in aufopferndem Einsatz jetzt schnell die verheerenden Schäden ...

  • 11.06.2014 – 19:07

    WAZ: Ein schwieriger Kurswechsel. Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Wirtschaftsminister Gabriel wusste schon, warum er den Rüstungsexportbericht nicht persönlich vorstellte: Was die Vorgängerregierung zuletzt noch an Waffengeschäften genehmigte, zeugt von Bedenkenlosigkeit. Die rückläufige Nachfrage der Verbündeten wurde durch Exporte in umstrittene Empfängerländer kompensiert. Gabriel ist angetreten, diese Praxis zu ändern. Nach ersten markigen Tönen ist er jetzt ...

  • 11.06.2014 – 19:03

    WAZ: König Kunde soll entscheiden. Kommentar von Hannes Koch

    Essen (ots) - Moderne Dienstleistungen lassen sich nicht aufhalten. Viele Menschen nehmen sie gerne in Anspruch, weil sie eine Erleichterung im Alltag bedeuten. Deshalb macht der Protest der Taxifahrer einen leicht angestaubten Eindruck. Die traditionellen Fahrer und Firmen wollen verhindern, dass mehr Kunden mit Taxis fahren, die man mit Smartphone-Apps wie Uber ...

  • 10.06.2014 – 19:29

    WAZ: Was wirklich wichtig ist. Kommentar von Jens Dirksen

    Essen (ots) - Die Natur ist heute fester denn je im Griff der Technik, der Benutzung. Deshalb durchfährt uns umso mehr ein ungläubiger Schrecken, wenn Wind und Wasser außer Kontrolle geraten. Wir haben uns längst angewöhnt, sie für bloße Rohstoffe der Energiegewinnung zu halten, für verlängerte Arme der Menschen. Aber so groß sind wir nicht. Schon in der Antike war die Hybris, die Selbstüberschätzung von ...

  • 10.06.2014 – 19:21

    WAZ: Kein Grund für Depressionen. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Zuweilen tut ein Stückchen Selbstvergewisserung doch ganz gut. Ja, dem Ruhrgebiet stehen noch gewaltige Aufgaben bevor mit dem endgültigen Ende des subventionierten Steinkohlebergbaus: Was die Zahl von 5000 Arbeitsplätzen deutlich macht, die allein durch das Auslaufen der Zeche Prosper Haniel in Bottrop Ende 2018 wegfallen. Nein, es gibt keinen Grund, deshalb in Niedergangsdepressionen zu verfallen. ...

  • 09.06.2014 – 19:30

    WAZ: Stalking wird zu selten bestraft. Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Sich Mitmenschen aufzudrängen, ohne dass diese das wollen - es ist wohl ein unausrottbares, alltägliches Ärgernis. Mitmenschen so zu verfolgen, dass diese psychische und körperliche Schäden erleiden - das ist eine Straftat. 2007 hat die Bundesregierung das eingesehen. Seither ist Stalking mit Haft bedroht. Die Zahl der mutmaßlichen Fälle bewegt ...

  • 09.06.2014 – 19:29

    WAZ: Einfallstor für Korruption. Kommentar von Wilfried Goebels

    Essen (ots) - Korruption in der öffentlichen Verwaltung richtet nicht nur materiellen Schaden an: Sie untergräbt das Vertrauen der Bürger in den Staat und gefährdet die soziale Ordnung. Deutschland ist sicher keine Bananenrepublik, aber der Virus der Bestechung verbreitet sich. Das größte Einfallstor für Korruption bieten Kommunen mit der Vergabe öffentlicher Aufträge. Städte, die weiter auf ein ...

  • 09.06.2014 – 19:27

    WAZ: Rassismus im Alltag. Kommentar von Lutz Heuken

    Essen (ots) - Die kraftvollen, friedlichen und auch anrührenden Bilder des Birlikte-Festivals in Köln zeigen: Deutschland ist nicht ausländerfeindlich. Gegen rechts, da stehen wir doch zusammen. Wirklich? Wer hat denn vor zehn Jahren aufgeschrien, als in der Kölner Keupstraße die Nagelbombe hochging? Wer hat denn protestiert, als die Fahnder die zumeist türkischen Opfer als Täter verdächtigten? Diejenigen, die ...

  • 06.06.2014 – 19:07

    WAZ: Baden in der Ruhr, welch ein Gewinn! Kommentar von Frank Preuß

    Essen (ots) - Mit dem blauen Himmel über der Ruhr hat es etwas länger gedauert, als Willy Brandt sich das 1961 vielleicht vorgestellt hat. Aber es ist was draus geworden am Ende, man atmet schon lange wieder entspannt durch zwischen Duisburg und Dortmund. Auch wenn sich das vielleicht noch nicht bis in den letzten bayerischen Winkel herumgesprochen haben mag. Die Ruhr selbst wird kaum blau werden, aber was wäre das ...

  • 06.06.2014 – 19:02

    WAZ: Von D-Day zu D-Day. Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Bewegende Bilder von befreundeten wie einst verfeindeten Veteranen, teils in Rollstühlen, eine klare Botschaft über die Schrecken eines menschenverschlingenden Krieges und ein großes Zusammenstehen gegen einen Feind, der sich sein Ende eindeutig auch moralisch "verdient" hatte: das ist der D-Day, der längste Tag, der Tag der Entscheidung, der Tag vom beginnenden Ende des Nationalsozialismus, auch wenn ...

  • 06.06.2014 – 19:00

    WAZ: Gespart auf Kosten des Reviers. Kommentar von Miguel Sanches

    Essen (ots) - Seit 2006 wurde in mehr als 850000 Fällen die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern gefördert. Das war gut für die Luft, die Gesundheit, für die Wirtschaft wie für die Pkw-Besitzer. 260 Euro an Förderung - das war ein ordentlicher Anreiz. Der Zuschuss fällt jetzt nicht weg, weil der Bund in Geldnot wäre. Er fällt weg, weil ...

  • 05.06.2014 – 19:24

    WAZ: Gewaltige Potenziale. Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Autoreifen aus Löwenzahn, Aufzugseile aus Stroh - das sind griffige Beispiele für den noch jungen Wirtschaftszweig der Bioökonomie. Angesichts wachsender Umweltprobleme und knapper Ressourcen ist es richtig, auf neue, nachhaltige Arten des Wirtschaftens zu setzen. Die Fantasie der Wissenschaftler scheint grenzenlos: Algen als Energielieferanten, ...

  • 05.06.2014 – 19:19

    WAZ: Snowden öffnete uns die Augen. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - An der Frage, ob Edward Snowden ein Held oder doch eher ein Verräter ist, haben sich gefühlt Dutzende von Fernseh-Talkrunden abgearbeitet. Die Antwort ist eine Frage des Blickwinkels - und damit letztlich irrelevant. Heute, ein Jahr nach den ersten Enthüllungen des abtrünnigen US-Geheimdienstlers über die Ausspähpraxis der NSA, steht dagegen fest: Snowden hat uns die Augen geöffnet. Und das Bild, das ...

  • 05.06.2014 – 19:06

    WAZ: Die Eltern sollen die Schule wählen. Kommentar von Wilfried Goebels

    Essen (ots) - Der Rechtsanspruch auf Inklusion wird zur größten Herausforderung der Schulen. Bei der Umsetzung des gemeinsamen Lernens von behinderten und nicht behinderten Kindern muss der Grundsatz gelten: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Bisher aber sind Schulen schlecht vorbereitet, Lehrer nur in Crash-Kursen auf die neue Aufgabe eingestimmt und viele Eltern ...

  • 04.06.2014 – 19:12

    WAZ: Vorbild für die Energiewende. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Als Sprachwissenschaftler dürfte Werner Müller seine Freude an dem Titel des Geschäftsberichtes der RAG-Stiftung haben: "Ewigkeit ist eine Menge Zukunft", notierten die Kreativen und verschoben so den Fokus auf das, was nach der Abwicklung des subventionierten Steinkohlebergbaus kommt. Den Volkswirt Müller wird es freuen, dass das Stiftungsmodell nach ...

  • 04.06.2014 – 19:09

    WAZ: Die Sparer tragen die größte Last. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Man könnte die harsche Kritik der Sparkassen, Volksbanken und Lebensversicherer an der anstehenden Zinssenkung der Europäischen Zentralbank als Heldenmut nach Ladenschluss geißeln. Schließlich hätten die Verbände auch vor der Europawahl für die Interessen der Sparer - und der eigenen - auf die Trommel hauen können. So viel politische Neutralität ...

  • 04.06.2014 – 19:07

    WAZ: Das Handy gehört zum Schülerleben. Kommentar von Matthias Korfmann

    Essen (ots) - Den Pädagogen graust diese Vorstellung: Schulkinder, die simsen statt spielen, die stumm aufs Handy starren, die in virtuelle Welten abtauchen. Das muss doch eigentlich verboten werden, oder? Das ist ja noch viel schlimmer als das, was früher verboten war: toben, schreien, raufen. Die Jugend von heute ist seltsam. Seltsamer noch als die von gestern. ...

  • 03.06.2014 – 18:22

    WAZ: Umgang mit braunen Irrläufern - Kommentar von Theo Schumacher

    Essen (ots) - Nicht zum ersten Mal haben rechtsextreme Politiker den Sprung in die Rathäuser geschafft. Seit Jahren müssen demokratische Mehrheiten mit braunen Irrläufern umgehen, und es gelingt ihnen recht gut. Bedrohlich wird es, wenn sich Rechte und ihre Ableger im Rat so radikalisieren, dass Politik unter Polizeischutz stattfinden muss. Dortmund ist ein ...

  • 03.06.2014 – 18:20

    WAZ: Obamas Milliarde für Osteuropa - Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Mehr Geld ausgeben fürs Militär, das ist in Deutschland unpopulär. Das gilt auch für die eher zaghaften Versuche der Nato, das neoimperiale Russland einzudämmen. Viele Deutsche stellen eher Obama unter Verdacht als Putin. Polen und die baltischen Staaten haben, schon wegen ihrer Geschichte, eine völlig andere Wahrnehmung. Sie haben die ...

  • 03.06.2014 – 18:18

    WAZ: Die sozialen Folgen der Energiewende - Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Kaum eine Branche hat keinen Grund, über die Folgen der Energiewende zu klagen. Die in den letzten Jahren explodierenden Kosten für Wärme und Strom belasten eben nicht nur die Großindustrie, sondern auch jeden einzelnen Mieter. Hinzu kommen steigende Müllgebühren und andere kommunale Abgaben, mit denen klamme Gemeinden versuchen, ihre ...

  • 02.06.2014 – 19:46

    WAZ: Juan Carlos, König und Demokrat - Kommentar von Jens Dirksen

    Essen (ots) - Papst Benedikt ist zurückgetreten, als ihm klar wurde, dass er nicht mehr genug Kraft hatte für die nötigen Veränderungen im Vatikan - rechtzeitig. Der spanische König Juan Carlos dagegen ist zu spät zurückgetreten, um unbeschadet in die Geschichtsbücher einzugehen: Das Bild der letzten Jahre wird bestimmt von seinen seltsamen Jagd-Eskapaden und ...

  • 02.06.2014 – 19:18

    WAZ: Die gute alte Pause muss sein - Kommentar von Wolfgang Mulke

    Essen (ots) - Immer schneller und intensiver, immer produktiver und effizienter. So organisiert sich die Arbeitswelt seit Jahren neu. Die Kommunikation nimmt zu, das Telefon klingelt, SMS wollen beantwortet werden, der Posteingang vermeldet neue Mails. Überall dort, wo Arbeit flexibel ist, verdichtet sie sich weiter. Das ist nicht allein das Problem der Arbeitnehmer ...

  • 01.06.2014 – 18:21

    WAZ: Wertschätzung für die Friseure - Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Mindestlohn macht das Haareschneiden teurer. Die Ankündigung des deutschen Marktführers Klier war vorhersehbar und kommt in ihrer Klarheit dennoch überraschend. Nicht nur beim Thema Mindestlohn erleben Verbraucher, dass gestiegene Kosten bis zu einem bestimmten Punkt an sie weitergereicht werden. Wenn die Scheichs den Ölpreis erhöhen, nehmen wir das ...