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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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  • 27.04.2014 – 19:02

    WAZ: Der Fluch der neuen Techniken. Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Viele Köche verderben den Brei. Das Sprachbild ist abgegriffen, trifft aber. Vor allem, wenn es um den deutschen Föderalismus geht. 16 Bundesländer sind dann 15 zu viel. Unsere wirtschaftsstarke Republik scheitert zu oft an neuen Technologien. Dass Steuernummern doppelt vergeben werden, Neuwagen wie Oldtimer besteuert werden: Wenn sich Zufälle ...

  • 27.04.2014 – 19:01

    WAZ: Den Kalten Krieg vermeiden. Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Erschreckend schnell wird Deutschland tief in den Ukraine-Konflikt hineingezogen. Was immer hinter der Militärbeobachter-Mission steckte, die Verschleppung der Inspektoren ist für die Bundesregierung ein neuer, bitterer Rückschlag ihres Kurses. Kaum ein westliches Land hat sich so für eine Deeskalation eingesetzt wie Deutschland, für eine Fortsetzung des Dialogs mit Russland und nur behutsame Sanktionen ...

  • 27.04.2014 – 18:58

    WAZ: Genfutter nein - Billigfleisch ja. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Verbraucher haben mehr Marktmacht als sie meinen - aber nur, wenn sie sich einig sind. Als Naturschützer die Öffentlichkeit mit abgeholztem Regenwald am Amazonas aufschreckten, der gigantischen Sojafeldern weichen musste, sahen sich Konzerne wie McDonald's zum Handeln genötigt - und setzten ein Moratorium durch. Am Boom der Eiweiß-Bombe änderte das ...

  • 25.04.2014 – 19:11

    WAZ: Warum Heilige so aktuell sind. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Sicher, man kann das alles für faulen Zauber halten, was am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom abläuft: Zwei alte Männer, die Todkranke per Wunder geheilt haben sollen und deshalb heiliggesprochen werden. Wunder? Heilig? Tatsächlich sind das Begriffe, mit denen die Mehrheit der Bundesbürger nichts oder nicht mehr viel anfangen kann: 62 Prozent der Deutschen, so eine aktuelle Umfrage, halten ...

  • 25.04.2014 – 19:09

    WAZ: Simple Parolen. Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Erfolgreich ist, was Stimmen bringt. Für den Werbefachmann gibt es keine moralisch keimfreie Reklame, das ist auch gar nicht sein Ziel. Er will ein Produkt verkaufen. Zahnbürste, Socke oder Waschmittel - ganz egal. An eine politische Kampagne gehen die PR-Strategen ganz ähnlich heran. Nach dem Vorbild USA gilt "negative campaigning", also negative Wahlwerbung, als wirkungsvoll. Wenn es gelingt, ein ...

  • 25.04.2014 – 19:07

    WAZ: Ukraine am Rande des Bürgerkriegs. Kommentar von Gudrun Büscher

    Essen (ots) - Die Lage in der Ostukraine hat sich in beängstigendem Maße zugespitzt: Maskierte Männer mit Kalaschnikows, festgesetzte OSZE-Beobachter, Hubschrauber am Himmel, Panzer auf den Straßen, Gefechte, Tote und Verletzte - und die russische Armee zusammengezogen und einsatzbereit an der Grenze. Moskau und Kiew sind näher an einem Krieg als an jeder ...

  • 25.04.2014 – 19:05

    WAZ: Wichtige Naturbildung. Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Der Streit um die Duisburger Delfin-Haltung ist fast so alt wie das traditionsreiche Delfinarium selbst. Zoo-Freunde und -Gegner stehen sich beim Umgang mit den Meeressäugern besonders unversöhnlich gegenüber. Niemand wird behaupten, dass ein von Menschenhand kreiertes Betonbecken das Leben im Ozean ersetzen kann. Doch Zoos sind wichtige Orte der Naturbildung, der Sensibilisierung für die Tierwelt und ...

  • 25.04.2014 – 19:02

    WAZ: Das Kapital flieht vor Putin. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Das verbale Wettrüsten zwischen Russland und dem Westen hat längst die Qualität kalten Krieges und zeitigt ökonomisch bereits Wirkungen, die Moskau um Jahrzehnte zurückwerfen könnten. Dass eine US-Ratingagentur die Kreditwürdigkeit Russlands herabstuft, ist dabei nur Ausdruck dessen, was bereits passiert ist und weiter passieren wird: Die Menschen in Russland mögen Putins Parolen folgen, das Kapital ...

  • 25.04.2014 – 13:56

    WAZ: Jürgen Flimm: Kohl ist eine Shakespeare-Figur

    Essen (ots) - Für den deutschen Theatermacher Jürgen Flimm ist Helmut Kohl eine Figur wie geschaffen für eine Tragödie Shakespeares. In einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen (WAZ, Samstagsausgabe) zum 450. Geburtstag des englischen Dramatikers William Shakespeare nennt Flimm "Kohl im jetzigen Zustand eine Shakespeare-Figur". Der Altkanzler sei "ein Lear. Dieser alte Mann, der kaum noch ...

  • 24.04.2014 – 19:07

    WAZ: Schichten ändern für die WM? Contra-Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Dass König Fußball nicht nur im einfältigen 70er-Schlager die Welt regiert, kann man daran erkennen, dass die sonst so sittenstrenge nordrhein-westfälische Landesregierung für die Zeit der Weltmeisterschaft in Brasilien die Lärmschutzregeln lockert. Trotz Zeitverschiebung sollen freudetrunkene Fans nachts im Biergarten Samba tanzen können. Wie ...

  • 24.04.2014 – 19:05

    WAZ: Schichten ändern für die WM? Pro-Kommentar von Frank Lamers

    Essen (ots) - Wenn der Ball bei der Weltmeisterschaft in Brasilien rollt, sollten in Deutschland selbstverständlich nicht alle Räder still stehen. Nicht einmal dann, wenn es der hartgesottene Fußball-Fan so will. Was aber ist gegen Arbeitszeiten vorzubringen, die sich ein bisschen einschmiegen in das Programm? Bei einer WM handelt es sich schließlich nicht um eine Sause, nach der die Köpfe dröhnen. Eine WM ist die ...

  • 24.04.2014 – 19:02

    WAZ: Wohlstand - längst nicht für jeden. Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Die Konjunktur brummt, die Löhne steigen, die Regierung plant Rentenwohltaten - und da klagen Experten über eine wachsende soziale Spaltung? Auf den ersten Blick erscheint das Jahresgutachten zur sozialen Lage als realitätsferne Miesepetrigkeit. Nicht jeder Minijob taugt als Beleg für eine soziale Kluft, und auch die Aussagekraft der Armutsquote ist ...

  • 24.04.2014 – 19:00

    WAZ: Frischer Wind bei Karstadt. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Eva-Lotta Sjöstedt greift durch: Sie bezieht die über Jahre durch Lohnverzicht und Unsicherheit gedemütigten Karstadt-Mitarbeiter ein, um den Warenhaus-Konzern aus den tiefroten Zahlen zu holen. Sie macht Schluss mit den vielen flippigen Marken, in denen ihr Vorgänger Jennings das Heil suchte, und konzentriert sich mit lokal ausgerichteten Sortimenten wieder auf die - mittelalte - Kernkundschaft. In ...

  • 23.04.2014 – 19:05

    WAZ: Tönnies war nur ungeschickt. Kommentar von Frank Lamers

    Essen (ots) - Natürlich wäre es geschickt von Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, wenn er für einen aktuell nicht absehbaren Zeitraum auf die Verwendung von Begriffen wie "Russland", "Putin", "Gazprom" oder auch "Kreml" verzichten würde. Wie ist es eigentlich um Ihr Verhältnis zum im Kreml residierenden russischen Präsidenten und Gazprom-Schutzherrn Wladimir Putin bestellt, Herr Tönnies? Eiserner Vorhang ...

  • 23.04.2014 – 19:03

    WAZ: Mütter drängen zurück in den Job. Kommentar von Miguel Sanches

    Essen (ots) - Die neue Prognos-Studie belegt erstmal nur, dass 2012 der Trend anhielt, wonach die Mütter früher zurück ins Erwerbsleben wollen. Das stellt man seit 2006 fest. Jede andere Nachricht wäre politisch verstörend gewesen. Denn es wurde viel dafür getan, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Die Betreuungsangebote sind besser geworden, ...

  • 23.04.2014 – 19:02

    WAZ: Heimlichtuerei um Nebenjobs. Kommentar von Theo Schumacher

    Essen (ots) - Bis heute erfahren die Bürger in NRW nicht, wie viel Geld jeder Landtagsabgeordnete neben seinen Diäten von immerhin 10700 Euro kassiert. Das ist absurd. Sie wissen nichts über mögliche Verstrickungen, können Grauzonen und private Interessen nicht durchschauen. Es muss aber im Sinne gewählter Volksvertreter sein, den bösen Anschein zu vermeiden. Stattdessen nähren sie den Verdacht der Heimlichtuerei, ...

  • 23.04.2014 – 18:59

    WAZ: Der Wert der Saisonarbeit. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Den Mindestlohn mag man richtig finden oder falsch. Wenn er aber kommt, gibt es keinen Grund, ihn Erntehelfern vorzuenthalten. Niemand wird behaupten, dass die Akkordernte auf deutschen Äckern, die osteuropäische Saisonarbeiter verrichten, keine 8,50 Euro wert sei. Das Problem wird sein, dass der Mindestlohn wie in anderen Branchen regional sehr unterschiedlich wirkt. So fällt der Aufschlag für Arbeiter ...

  • 22.04.2014 – 19:02

    WAZ: Den großen Hebel packt niemand an - Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Gemeinschaftssteuern ist eigen, dass alle gemeinsam profitieren, wenn sie richtig sprudeln. Das Problem: Während beim Bund das Geld in einer Hand liegt und die Länder es nach einem mehr oder weniger gerechten Schlüssel aufteilen, wird die große Gießkanne vielen Städten nicht gerecht, am wenigsten denen im Ruhrgebiet. Die NRW-Bemühungen, dies im ...

  • 22.04.2014 – 18:49

    WAZ: Gabriel zeigt in China Flagge - Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Gleich bei seiner ersten Auslandsreise zeigt sich Wirtschaftsminister Gabriel in China als entschlossener Fürsprecher der deutschen Wirtschaft und des Mittelstandes. Höflich im Ton, aber klar in der Sache verlangt er von der Regierung in Peking eine bessere Behandlung deutscher Investoren. Die warten auf dem für Deutschland immer wichtigeren Markt ...

  • 22.04.2014 – 18:48

    WAZ: Korrigieren, aber nicht abschaffen - Kommentar von Theo Schumacher

    Essen (ots) - Der Sozialfahrschein - an Rhein und Ruhr politisch korrekt als "Mein Ticket" zu haben - erfreut sich nicht der gewünschten Resonanz. Noch nicht. Von Anfang an begleiteten Zweifel das Projekt, das die rot-grüne Minderheitsregierung erst nach langem Gezerre um den Landeszuschuss auf den Weg brachte. Kein idealer Start. Trotz schleppender Nachfrage sollten ...

  • 21.04.2014 – 20:04

    WAZ: Verlockende Aussichten - Kommentar von Michael Kohlstadt

    Essen (ots) - Es ist erklärte Absicht von VW-Chef Martin Winterkorn: In wenigen Jahren soll Volkswagen der größte Automobilhersteller der Welt sein. Dieses ambitionierte Ziel werden die Wolfsburger wohl in erster Linie mit Unterstützung der wachsenden Zahl von Chinesen schaffen, deren automobiles Herz so heftig für ein Fahrzeug mit deutschem Markenlogo schlägt. Schon jetzt setzt VW ein Drittel seiner ...

  • 21.04.2014 – 19:58

    WAZ: Neue Einsichten in die Gewaltszene - Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Die Szene rechtsextremer Gewalttäter ist viele Jahre nicht ernst genommen worden. Die unentschuldbar verzögerte Aufklärung der zehn Morde des NSU ist nur ein Baustein der Verfehlungen. Oft waren es Gerichte bis hin zum Bundesgerichtshof, die Brandanschläge gegen Asylbewerber-Heime als Taten fehlgeleiteter Minderjähriger beurteilt haben - und die ...

  • 21.04.2014 – 19:57

    WAZ: Die Maut muss nicht sein - Kommentar von Miguel Sanches

    Essen (ots) - Die Bundesregierung fährt das Land auf Verschleiß. Es ist offenkundig, dass mehr in den Erhalt der Verkehrswege investiert werden müsste. Aber ist eine Pkw-Maut deswegen schon zwingend? Die Steuereinnahmen betragen jährlich 620 Milliarden Euro. Viel Geld. Der Staat ist nicht gezwungen, die Infrastruktur verrotten zu lassen. Vielleicht muss er seine Prioritäten nur neu setzen, zuerst allgemein in den ...

  • 18.04.2014 – 19:08

    WAZ: Keine Risiken mit der A 40 eingehen! Kommentar von Frank Preuß

    Essen (ots) - Die A 40 ist dicht, es mag mancher dran verzweifeln - aber bitte schön: Noch entscheiden in Deutschland die Fachleute darüber, wie man mit Gefahrenlagen umzugehen hat. Und das ist gut so, egal wie unbequem die Folgen sind. Wenn Straßen NRW als zuständige Behörde eine Autobahn schließt, macht sie das nicht aus Vergnügungssucht. Man darf die ...

  • 18.04.2014 – 19:04

    WAZ: Wo Ostern kein Frieden herrscht. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Panzer rollen, Maschinengewehre rattern, Menschen sterben - die Bilder und Berichte der Unruhen in der Ukraine, die sich gerade zu einem militärischen Konflikt auszuwachsen drohen, lassen uns Westeuropäer erstmals seit vielen Jahren zu Ostern, dem Friedensfest, wieder das beängstigende Gefühl eines drohenden Krieges spüren. Die Ukraine gehört zu Europa. Die Nato verlegt eilig Truppen an ihre ...

  • 18.04.2014 – 19:01

    WAZ: Billige Werkbank China war einmal. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - China verblüfft uns immer wieder. Der kommunistische Staat ist zu einer starken Wirtschaftsmacht aufgestiegen, die inzwischen westliche Konzerne aufkauft. Daimler, BMW oder Audi würden in die Röhre schauen, könnten sie ihre Premiumautos nicht auf dem gewaltigen chinesischen Markt absetzen. Diese rasante Entwicklung im Reich der Mitte lässt das ...

  • 18.04.2014 – 13:43

    WAZ: Grüne fordern Sperrsystem für Mobiltelefone

    Essen (ots) - Die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn fordert ein Sperrsystem für Handys als besseren Schutz gegen Diebstahl. "Das Sperrsystem für Mobiltelefone muss in Deutschland Pflicht werden", sagte Höhn der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe). Bisher können Diebstahlopfer meistens nur ihre SIM-Karte vom Netzbetreiber sperren lassen und so verhindern, dass andere auf ihre Kosten telefonieren; bei ...

  • 17.04.2014 – 05:00

    WAZ: "Schock" über Milliarden-Schätze in der Schweiz

    Essen (ots) - Die Debatte um das Steuerparadies Schweiz erhält neuen Zündstoff. Die Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag, Ingrid Arndt-Brauer, ist "schockiert" über einen Untersuchungsbericht der Schweizer Finanzkontrolle. Danach liegen in Zolllagern des Landes weitgehend unkontrolliert Kunstwerke und Edelmetalle im Wert von mehr als 100 Milliarden Franken, rund 82 Milliarden Euro, deren Herkunft teilweise ...

  • 16.04.2014 – 19:20

    WAZ: Die A40, eine reine Nervensache. Kommentar von Frank Preuß

    Essen (ots) - Man muss den Stau auf der A40 nicht herbeischreiben, in der Regel kommt er ganz von allein. Gestern Abend wurden die Autofahrer kalt erwischt, heute sind sie vorbereitet. Bei der dreimonatigen Sperrung der A40 im Sommer 2012 orakelte mancher, der Untergang des Ruhrgebiets stehe bevor, mindestens. Es kam anders, wie wir schnell feststellen konnten. Und ...

  • 16.04.2014 – 19:15

    WAZ: Entspannung ist noch möglich. Kommentar von Gudrun Büscher

    Essen (ots) - Es sieht nicht danach aus, als könnten sich in der Ost-Ukraine Vernunft und Verstand noch durchsetzen. Der Konflikt hat sich längst militarisiert. Und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann Moskau meint, in Donezk und anderen Städten der Ost-Ukraine die Russen "beschützen" zu müssen, nachdem die Übergangsregierung in Kiew Soldaten und ...