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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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  • 13.11.2013 – 19:17

    WAZ: Die Kehrseite des Rekord-Exports - Kommentar von Knut Pries

    Essen (ots) - Dass die Europäische Union in Brüssel den Export-Europameister Deutschland mit einem Prüfverfahren überzieht, hat hierzulande schon vorab Empörung ausgelöst. Doch die Einmischung der Kommission ist Teil einer Gruppendisziplin, auf die niemand größeren Wert gelegt hat als eben die Deutschen. Angeblich geht es den weniger tüchtigen Ländern und ...

  • 13.11.2013 – 19:15

    WAZ: Unis bangen um ihre Freiheit - Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Die Hochschul-Rektoren sind auf dem Baum. Sie haben die Vorteile der Freiheit von politischen Direktiven genossen und wollen nun nicht mehr davon lassen. Sie befürchten, dass Düsseldorf wieder mehr mitreden will bei Personalfragen, Studienangeboten und Zukunftsplanungen. Einige Punkte in dem Gesetzentwurf klingen plausibel: Mehr finanzielle Offenheit, ...

  • 13.11.2013 – 19:14

    WAZ: Die Kunst,rekordverdächtig - Kommentar von Lars von der Gönna

    Essen (ots) - Seltsam, dass die Kunst inzwischen öfter Rekorde bricht als Tabus. Und dass Maler häufiger die Grenzen des Marktes zu überschreiten scheinen als die der gesellschaftlichen Konvention. Aber was können sie schon dafür, dass ein Geschäft brummt, das der Spekulation näher ist als der Staffelei? Richter oder Bacon sind im 21. Jahrhundert zu ...

  • 13.11.2013 – 05:00

    WAZ: US-Konzern gibt Deutschland als Markt für gentechnisch verändertes Saatgut vorerst auf

    Essen (ots) - Der US-Konzern Monsanto will Deutschland als Markt für gentechnisch verändertes Saatgut vorerst aufgeben. "Wir lassen unsere Pläne ruhen, solange die politische Situation so verfahren ist wie derzeit. Stattdessen setzen wir vor allem auf konventionelles Saatgut und Pflanzenschutzmittel", sagte Ursula Lüttmer-Ouazane, deutsche Geschäftsführerin von ...

  • 12.11.2013 – 19:19

    WAZ: Soll das Volk befragt werden? Contra-Kommentar von Lutz Heuken

    Essen (ots) - Mehr Mitbestimmung für das Volk! Wer will das nicht? Das hört sich doch gut an. Indes: Man muss gar nicht erst frühere Meinungsumfragen zur Todesstrafe bemühen, um Zweifel an "des Volkes Stimme" zu haben. Was aber mehr zu fürchten ist als Abstimmungsergebnisse zu populistischen Themen - etwa zur Ausländer-, Islam- oder Homosexuellenpolitik -, wären die Schlammschlachten vor solchen Volksvoten. Ich ...

  • 12.11.2013 – 19:17

    WAZ: Kontrollsystem mit Schwachstellen. Kommentar von Wolfgang Mulke

    Essen (ots) - Die Lebensmittelüberwachung funktioniert in Deutschland alles andere als optimal. Trotz vieler Kontrollen in den Betrieben bleibt die Zahl der Beanstandungen hoch. Gammelfleischskandale oder andere Gemeinheiten zeigen die Schwachstellen in schöner Regelmäßigkeit auf. Obwohl das bekannt ist, wird es nicht besser. Momentan sind die Länder für die ...

  • 12.11.2013 – 19:14

    WAZ: Die Artenvielfalt ist in Gefahr. Kommentar von Wilfried Goebels

    Essen (ots) - Wer Erfolge im NRW-Umweltschutz leugnet, geht mit geschlossenen Augen durch die Welt. Der blaue Himmel über der Ruhr ist keine Fata Morgana, Autos sind sauberer und sparsamer geworden. Dass es aber keinen Grund gibt, die Lage rosarot zu malen, zeigt die bedrohliche Lage zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Flächenverbrauch, Klimawandel, ...

  • 12.11.2013 – 19:12

    WAZ: Gabriels doppelte Taktik. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Mit der plötzlichen Öffnung der SPD in Richtung Linkspartei zielt Parteichef Sigmar Gabriel auf einen doppelten Effekt. Kurzfristig geht es darum, den SPD-Linken sowie großen Teilen der Basis, die schon diesmal lieber mit der Linkspartei verhandelt hätten, die Zustimmung zu der ungeliebten Koalition mit der Merkel-CDU zu erleichtern. Motto: 2017 werden die Karten neu gemischt. Tatsächlich eröffnet ...

  • 12.11.2013 – 19:09

    WAZ: Soll das Volk befragt werden? Pro-Kommentar von Matthias Korfmann

    Essen (ots) - Niemand konnte in den 50er- Jahren guten Gewissens sagen: Deutschland ist reif für Volksabstimmungen. Die Demokratie war ein zartes Pflänzchen, und das Misstrauen im Ausland war groß. Ist Deutschland heute reif dafür? Aber sicher. Die Bundesrepublik muss sich nicht vor ihren Bürgern fürchten. Sie sind kritisch, zuweilen frech und laut. Aber das war ...

  • 12.11.2013 – 19:07

    WAZ: Der Stoff, der Millionen einbringt. Kommentar von Ralf Birkhan

    Essen (ots) - Lukas Podolski fackelt nicht lange. Weder vor dem Tor, noch bei Modefragen: "Der Balken ist doch schön", sagt der Fußball-Nationalspieler. Der "Balken" ist der rote Brustring auf dem neuen WM-Trikot der Nationalmannschaft, das die Fans gerade spaltet. Die einen sagen: Nett, endlich mal was anderes als immer nur dieses langweilige Schwarz und Weiß. Die ...

  • 12.11.2013 – 05:00

    WAZ: Daum zeigt Mitgefühl mit seinem einstigen Intimfeind Hoeneß

    Essen (ots) - Christoph Daum, derzeit Trainer des türkischen Fußball-Erstligisten Bursaspor, hat Mitgefühl mit seinem einstigen Intimfeind Uli Hoeneß gezeigt. Hoeneß, Präsident des Bundesligisten FC Bayern München, steht im kommenden Frühjahr wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. "Ich weiß, was das für eine Show wird, wie viele Kameras alles ausleuchten ...

  • 11.11.2013 – 19:10

    WAZ: Leistung muss sich wieder lohnen. Kommentar von Gerd Heidecke

    Essen (ots) - Frauen verdienen natürlich genau dasselbe wie Männer, bekommen aber noch lange nicht das Gleiche für identische Arbeit. Das ist nicht nur tendenziell ungerecht. Aber ändert sich daran wirklich etwas, wenn die Gehaltsstrukturen in einem Unternehmen offengelegt werden müssen, wie es SPD und CDU bei ihren Koalitionsverhandlungen jetzt erwägen? ...

  • 11.11.2013 – 19:08

    WAZ: Mahnung für die Klimapolitik. Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Taifun "Haiyan" fand auf dem Weg zu den Philippinen ideale Bedingungen: Es gab keine Scherwinde, die das Sturmsystem schwächen können. Und das Meer war ausgesprochen warm. Der Ozean lieferte die Energie für den Taifun, insbesondere der starke Temperaturunterschied zwischen der Meeresoberfläche und den kalten höheren Luftschichten befeuerte ...

  • 11.11.2013 – 19:01

    WAZ: Paket-Service sieht anders aus. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Kaum eine Branche darf sich über so hohe Zuwachsraten freuen wie die Paketdienste. Bald drei Milliarden Sendungen karren sie jährlich durch Deutschland. GLS und DPD treten jetzt auf die Bremse. Die Paketdienste wollen die Kunden in Shops locken und nicht mehr bis an die Haustür liefern. GLS-Chef Back beschwört einen "Bewusstseinswandel". Den brauchen wir ganz sicher, wenn wir uns den wachsenden Verkehr ...

  • 10.11.2013 – 19:06

    WAZ: Duisburg hilft den Taifun-Opfern. Kommentar von Ute Schwarzwald

    Essen (ots) - Hier im Ruhrgebiet, wo man an diesem trüben November-Wochenende über Autobahn-Maut und Koalitionsfragen streitet, ist im Grunde unvorstellbar, welche Wunden Haiyan auf den Philippinen gerissen hat: Mehr als zehntausend (!) Tote, ganze Landstriche komplett verwüstet - Leid ohne Ende. Entsetzt lesen wir in den Zeitungen die Korrespondentenberichte, ...

  • 08.11.2013 – 19:21

    WAZ: Der Boom der Kalorienbomben. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Kalorienbomben werden billig gekauft, schnell verzehrt und ebenso schnell verdaut. Sich den Einkaufswagen mit Chips, Cola und Fertiggerichten vollzuladen, macht dank schicker Verpackungen Spaß. Die Ein-Liter-Cola gehört zum Kinobesuch, die Pizza zum Abendessen. Die Folge: Die Anzahl der Dicken und Fettsüchtigen nimmt zu. Während der Markt für ...

  • 08.11.2013 – 19:19

    WAZ: Dauerkrise im Ruhrgebiet. Kommentar von Matthias Korfmann

    Essen (ots) - Armes Ruhrgebiet! Wir sind mal wieder weit hinten in einer Rangliste, wir sind die Schmuddelkinder der Nation. Berlin muss uns helfen, am besten auch Brüssel und die UNO. Nun, es ist tatsächlich schlimm. Aber nicht immer und überall. Das Ruhrgebiet hat auch Vorteile: niedrige Mieten, moderate Preise, viel Grün, Kultur satt, große Hochschullandschaft. Nicht zuletzt: viele herzliche, uneitle Bewohner. ...

  • 08.11.2013 – 19:17

    WAZ: Der richtige Weg der Borussia. Kommentar von Ralf Birkhan

    Essen (ots) - Borussia Dortmund greift durch und entzieht Problem-Fans die Dauerkarten für Auswärtsspiele. Diese Maßnahme soll genau die Randalierer treffen, die beim Revierderby gegen den FC Schalke 04 vor zwei Wochen Leuchtraketen gezündet haben. Wenn die Polizei die Namen der Chaoten ermittelt hat, will der BVB zudem Stadionverbote in der eigenen Arena ...

  • 08.11.2013 – 19:12

    WAZ: Deutschland, das Streberland. Kommentar von Ulf Meinke

    Essen (ots) - Streber sind unbeliebt. Das ist in der Schule nicht anders als in der großen weiten Welt der Wirtschaft. Deutschland, gewissermaßen Europas Musterschüler, bekommt das gerade zu spüren. Der Klassenbeste zieht Neid auf sich. Deutschland ist traditionell eine starke Exportnation. Doch noch nie war der Exportüberschuss so groß wie im September. Die Bundesrepublik hat sehr viel mehr Waren ins Ausland ...

  • 08.11.2013 – 14:44

    WAZ: Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag lobt schwarz-rote Einigung beim Thema Doping

    Essen (ots) - Die amtierende Vorsitzende des Sportausschusses, die SPD-Abgeordnete Dagmar Freitag, hat die Vereinbarungen von Union und SPD zum Thema Doping gelobt. "Wir müssen den Ermittlungsbehörden eine Grundlage schaffen, damit diese beim geringsten Anfangsverdacht tätig werden können", sagte Dagmar Freitag der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, ...

  • 07.11.2013 – 19:10

    WAZ: Gefährliche Wahrheit. Kommentar von Gudrun Büscher

    Essen (ots) - Für die meisten Palästinenser bestand lange vor der Exhumierung Arafats kein Zweifel: Ihr PLO-Führer ist in der französischen Klinik keines natürlichen Todes gestorben, er wurde ermordet, und zwar von den Israelis. Daran wird kein Untersuchungsergebnis der Welt etwas ändern können, egal wie es ausfällt, egal von wem es stammt. Der Tod Arafats wird rätselhaft bleiben, genau wie die Frage, wer das ...

  • 07.11.2013 – 19:09

    WAZ: Verkrampfte Ausländerpolitik. Kommentar von Miguel Sanches

    Essen (ots) - Die Ausländerpolitik ist seit Jahren ein Krampf. Die Verhandlungen zwischen Union und SPD spiegeln das wider. Murks ist das "Optionsrecht" bei der doppelten Staatsbürgerschaft, also der Zwang, spätestens mit 23 Jahren einen Pass zu wählen. Wenn der Doppel-Pass inakzeptabel ist, darf man ihn nicht bei den einen (EU-Bürgern) tolerieren, aber bei den ...

  • 07.11.2013 – 19:06

    WAZ: Klinik-Leistungen nach Qualität. Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Die einfacheren Fragen werden in schwierigen Koalitionsverhandlungen immer zuerst gelöst. Und die für alle einsichtigen. Dazu gehört, was die Gesundheitspolitiker von Union und SPD in der neuen Wahlperiode regeln wollen: Dass Krankenhäuser zumindest im Ansatz nach Qualität bezahlt werden. Dass eine bessere Leistung besser honoriert wird, ist ...

  • 07.11.2013 – 19:04

    WAZ: Echten Schutz gibt es leider nicht. Kommentar von Sven Frohwein

    Essen (ots) - Erneut sind Kundendaten in die Hände von Betrügern gelangt - mit unangenehmen Folgen für die Betroffenen. Sie wurden von Datendieben angerufen, um ihnen Zeitschriftenabos unterzujubeln. Der Bezahlsender Sky bemüht sich um Schadensbegrenzung und macht das einzig Richtige: Er geht offensiv mit dem Datenklau um. Betroffene sollen sich unverzüglich melden. Das muss man Sky hoch anrechnen, andere Firmen mit ...

  • 06.11.2013 – 19:17

    WAZ: Brüsseler Zitronenfalter. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Wer glaubt, die EU-Kommission sei ein Raum frei von nationalen Interessen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Es ist mit klarem Verstand schwer nachzuvollziehen, wie Wettbewerbskommissar Almunia einen Vorteil für deutsche energieintensive Betriebe im internationalen Wettbewerb konstruiert aus dem Umstand, dass die Unternehmen weitgehend von einer Last befreit werden, die ihre Wettbewerber ...

  • 06.11.2013 – 19:09

    WAZ: Der Innenminister als Irrläufer. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Hans-Peter Friedrich ist als Innenminister zuständig für Recht und Ordnung. Seit einiger Zeit sorgt der CSU-Mann aber vor allem für Verwirrung und Unordnung. Seine Idee, über die Mautbrücken erfasste Daten auch zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen, ist nur das jüngste Beispiel. Wie realitätsfern muss der Minister sein, ausgerechnet auf dem ...

  • 06.11.2013 – 19:08

    WAZ: Drei Kredite sind zwei zu viel. Kommentar von Sven Frohwein

    Essen (ots) - Der neue Riesenfernseher lockt. 55 Zoll groß, nur 999 Euro, zahlbar "ganz bequem" in 48 Monatsraten - und das bei 0 Prozent Zinsen. Vor allem Handelsketten locken mit immer neuen Aktionen, die die Konsumlust der Kunden beflügeln sollen. Immer mehr junge Leute geben der Verlockung nach, nicht alles auf einmal bezahlen zu müssen. Dabei haben viele ihre Finanzen nicht im Blick. Wissen nicht, ob sie die ...

  • 06.11.2013 – 19:06

    WAZ: Der anmaßende Schauspieler. Kommentar von Wilhelm Klümper

    Essen (ots) - Ach, Götz George. Sie sind Schauspieler. So ganz groß herausgekommen sind Sie doch erst durch den Schmuddel-Kommissar Schimanski. Dabei haben Sie sich bei den Dreharbeiten schon immer gerne in den dreckigen Ecken gesuhlt. Drecksviertel hat Duisburg noch immer. Teilweise ist es sogar schlimmer geworden. Duisburg schlägt sich überdies mit Rockerbanden, Islamisten, Mafiamördern herum und muss so nebenher ...

  • 06.11.2013 – 14:00

    WAZ: Iris Berben: Mutter war ein wichtigeres Vorbild als Alice Schwarzer

    Essen (ots) - Iris Berben sieht ihre eigene Mutter als Vorbild. Im Gespräch mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte die 63-jährige Schauspielerin, die zugleich Präsidentin der Deutschen Filmakademie ist, ihre Mutter habe ihr den Gleichberechtigungsgedanken vorgelebt. Berben erklärte: "Meine Mutter war immer schon sehr selbstbestimmt. ...

  • 05.11.2013 – 19:08

    WAZ: Die Sackgasse wird geöffnet - Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Das Recht auf Teilzeit hat vielen Frauen im vergangenen Jahrzehnt geholfen. Doch nicht wenige, die für ihre Familie kürzer getreten sind, haben dies später bereut. Einmal Teilzeit, immer Teilzeit - eine bittere Erkenntnis, wenn es eigentlich wieder möglich wäre, voll zu arbeiten. Union und SPD tun gut daran, diese Sackgasse zu öffnen. Doch bei dieser Reform kommt es mehr noch als sonst auf die Details ...