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Westfalenpost

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  • 21.11.2008 – 19:13

    Westfalenpost: Verdächtiges Lob

    Hagen (ots) - Köhler rüffelt Rendite-Gier der Banken Von Lorenz Redicker Horst Köhler hat eine bemerkenswerte Rede gehalten. Eine, die vor wenigen Monaten von den Angesprochenen noch als hoffnungslos altmodisch abgetan worden wäre, die aber jetzt, in einer anderen Zeit, von denselben Personen als zukunftsweisend gelobt wird. Die Großbanken - die Kleinen waren meist redlich - sollen wieder Treuhänder der Sparer sein, dem Mittelstand Kredite geben. Das also, was ...

  • 20.11.2008 – 19:32

    Westfalenpost: Nicht wetterfest Neuverschuldung steigt wieder

    Hagen (ots) - Von Winfried Dolderer Spare in der Zeit, dann hast du in der Not, sagt ein altbackenes Sprichwort. Stimmt nicht, sagen neuerdings die Wirtschaftsweisen. Gerade in der Not muss der Staat Geld in die Hand nehmen ohne Rücksicht auf den Schuldenstand, und wer wollte schon weiser sein als ein Wirtschaftsweiser? Etwas mulmig wird einem aber doch beim ...

  • 19.11.2008 – 20:14

    Westfalenpost: Moderne Seeräuberei

    Hagen (ots) - Am Horn von Afrika eskaliert die Gewalt Von Jörg Fleischer Allein in den vergangenen zwölf Tagen haben Piraten am Horn von Afrika sieben Schiffe gekapert. Die moderne Seeräuberei ist dabei, eine neue Dimension zu erreichen. Piraten bringen einen Supertanker in ihre Gewalt - wann wird es ein großes Passagierschiff sein? Auf einem der wichtigsten Seewege zwischen Europa und Asien eskaliert die ...

  • 18.11.2008 – 18:49

    Westfalenpost: Erste Erfolge bei Pisa

    Hagen (ots) - Aber Schulreformen brauchen Zeit Von Wilfried Goebels Pisa-Studien lösen regelmäßig politische Schockwellen aus - so auch dieses Mal. Bei allen regionalen Unterschieden gilt die Kernaussage: Migranten- und Arbeiterkinder haben es schwer an deutschen Schulen. Der Zusammenhang zwischen Schulerfolg und sozialer Herkunft bleibt der Schwachpunkt im System. Die Lösung: Schule muss sich deutlich mehr um ...

  • 17.11.2008 – 19:39

    Westfalenpost: Notfall Opel

    Hagen (ots) - Staatliche Hilfe ist ein schmaler Grat Von Sven Nölting Die Kernfrage im Fall Opel lautet: Darf der Staat ein Unternehmen mit Finanzhilfen vor dem Aus bewahren? Die Antwort ist einfach: Nein, keinesfalls. Einseitige Staatshilfen für Opel verzerren den Wettbewerb zum Nachteil anderer Autobauer. Auch die Finanzkrise taugt nicht als Argument für eine Ausnahme. Die Opel-Mutter General Motors war schon schwer angeschlagen, lange bevor die ersten Banken ...

  • 16.11.2008 – 19:19

    Westfalenpost: Wer als nächstes? Politik will die Autoindustrie retten

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Opel, warum nur immer wieder Opel? Der Autobauer zieht die Krisen förmlich an. Noch 2005 schien nach dem Beschluss des Mutterkonzerns General Motors, das defizitäre Europageschäft mit Opel zu sanieren und 9500 Stellen abzubauen, etwas Ruhe einzukehren. Der Erfolg gab der Rosskur recht: Trotz des sinkenden Anteils am Markt ...

  • 14.11.2008 – 18:53

    Westfalenpost: Betteln um Bürgschaften Autoindustrie braucht Staatshilfe

    Hagen (ots) - Von Wilfried Goebels Der Ruf nach Staatshilfe wird immer lauter: Erst das 500 Milliarden-Hilfspaket für die Banken, nun eine Bürgschaft in Milliardenhöhe für die angeschlagene Autoindustrie. Dass ausgerechnet die Großverdiener der vergangenen Jahre kleinlaut beim Staat um Hilfe bitten, stellt den Managern sicher kein gutes Zeugnis aus. Bund ...

  • 12.11.2008 – 18:56

    Westfalenpost: Ausgeträumt Metall-Abschluss ein Sieg der Vernunft

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Die Träumer in der Metall- und Elektroindustrie, die allen Ernstes an einen Tarifabschluss in der Nähe der geforderten acht Prozent geglaubt haben, sind auf dem Boden der Realitäten gelandet. Aber nicht allzu hart. Denn die Einigung in Baden-Württemberg, die heute in NRW übernommen werden dürfte, ist alternativlos ...

  • 11.11.2008 – 19:18

    Westfalenpost: Ums Prinzip

    Hagen (ots) - Bundeswehreinsatz: Kein Kompromiss Von Winfried Dolderer Klar, dass die Union diese Gelegenheit ergreift, dem Koalitionspartner, zumal dessen Kanzlerkandidaten, ihre Wertschätzung zu erweisen. Seht mal her, dieser Frank-Walter Steinmeier. Kann sich nicht einmal bei den eigenen Genossen durchsetzen. Ein schöner Einstand für den Wunschkanzler der SPD. Dabei ist weniger überraschend, dass die SPD-Fraktion den vor fünf Wochen vereinbarten Kompromiss zum ...

  • 10.11.2008 – 20:27

    Westfalenpost: Ordnungsmacht Europa

    Hagen (ots) - Kriegsschiffe gegen Piraten vor Somalia Von Jörg Fleischer Die Vorstellung, dass es heute noch Piraten gibt, hat etwas Unwirkliches. Für uns Europäer gehören Seeräuber der Vergangenheit an. Sie bieten Stoff für packende und spannende Geschichten, die uns Schauer über den Rücken jagen. Aber sie sind irgendwie nicht mehr von dieser Welt. Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Es ist eine ...

  • 09.11.2008 – 20:33

    Westfalenpost: Kandidat Strohmann

    Hagen (ots) - Sein Name ist Ypsilanti Schäfer-Gümbel Von Bodo Zapp Wenn man glaubt, es geht nicht schlimmer, wird man in Hessen immer wieder eines Schlechteren belehrt. Nun soll also Thorsten Schäfer-Gümbel für die SPD die Landtagswahl gewinnen. Wer bitte? Selbst Sozialdemokraten meinten, sich verhört zu haben, als Andrea Ypsilanti ihre Marionette aus der Trickkiste zog. Mit seriöser Politik hat das so wenig zu tun wie CDU-Gegenkandidat Koch im Glück mit den ...

  • 05.11.2008 – 19:42

    Westfalenpost: Ja, er kann es

    Hagen (ots) - Obamas Sieg beflügelt hohe Erwartungen Von Eberhard Einhoff "Yes, we can." Ein Slogan, der gleichermaßen selbstbewusst wie inhaltlich nichts sagend daherkommt, hat Wirkung gezeigt. Ja, er kann es - siegen zumindest. Barack Obama hat mit seinem überzeugenden Wahlerfolg jegliche Erbsenzählerei und erbitterte juristische Auseinandersetzungen überflüssig gemacht. Dazu bekommen die Vereinigten Staaten einen neuen Präsidenten, dessen Wahl auf immer mit ...

  • 03.11.2008 – 19:53

    Westfalenpost: Die Westfalenpost zu Ypsilanti

    Hagen (ots) - Die Westfalenpost zu Ypsilanti Mit der wilden Entschlossenheit, mit der Andrea Ypsilanti ihre ureigenen Vorstellungen in Hessen durchsetzen wollte, ist sie nun gescheitert. Mit ihr steht auch die SPD vor einem Trümmerhaufen. Und das nicht nur in Wiesbaden. Die Mitverantwortung wird verdrängt, um die Realitätsverweigerung von Ypsilanti richtig einzuordnen. Ihr aberwitziger Rundumschlag, so eine ...

  • 03.11.2008 – 19:45

    Westfalenpost: Aus der Spur gelaufen Ypsilantis Plan endet für SPD im Fiasko

    Hagen (ots) - Von Jörg Bartmann Mit der wilden Entschlossenheit, mit der Andrea Ypsilanti ihre ureigenen Vorstellungen in Hessen durchsetzen wollte, ist sie nun gescheitert. Aus der Traum vom Ministerpräsidentenposten in Hessen, aus der Traum von einer poltitischen Karriere, die sie auf einen Wortbruch aufzubauen versuchte. Mit ihr steht auch die SPD vor ...

  • 02.11.2008 – 19:56

    Westfalenpost: Nur ein Versuch

    Hagen (ots) - Ypsilanti-Wahl: Grüne zweifeln an SPD Von Jörg Bartmann Am Anfang war das Wort, geblieben ist die Phrase nach dem Wortbruch. Was schert es Andrea Ypsilanti, sie tritt als Ministerpräsidentin in Hessen an, um eine rot-grüne Koalition zu führen, mit einvernehmlicher Tolerierung durch die Linke. Unerheblich scheint es für die SPD-Politikerin zu sein, dass die Grünen ihr beim Wahlvorgang am Dienstag nur einen Versuch geben und schon jetzt klar machen, ...

  • 31.10.2008 – 19:15

    Westfalenpost: Neuanfang nötig

    Hagen (ots) - Tiefensee, Mehdorn und die Bahnpolitik Von Lorenz Redicker Der Verkehrsminister hat gelogen, soviel ist klar: Wolfgang Tiefensee wusste bereits Mitte September von geplanten Bonus-Zahlungen für den Bahn-Vorstand - und nicht erst Mitte Oktober. Das ist nur eine kleine, dreckige Notlüge - aber ein Minister, der seinen Staatssekretär opfert und dabei nicht die Wahrheit sagt, dessen Stuhl wackelt gewaltig - und das zu Recht. Leider ist die Minister-Lüge ...

  • 30.10.2008 – 19:22

    Westfalenpost: Gabriel gibt Gas Klimaschutz bleibt auf der Strecke

    Hagen (ots) - Von Joachim Karpa Das ist Politik. Die Autoindustrie stottert, und der Umweltminister Sigmar Gabriel - wer sonst? - gibt so richtig Gas. Der Lautsprecher der großen Koalition lässt es sich nicht nehmen, die Pläne der Regierung zur Ankurbelung der Autokonjunktur zu verkünden. Mit der Steuerbefreiung für "besonders saubere Fahrzeuge" soll der ...

  • 29.10.2008 – 19:07

    Westfalenpost: Angst der Zeitarbeiter Eine Kündigungswelle ist zu befürchten

    Hagen (ots) - Von Wilfried Goebels Zeitarbeit hat im vergangenen Aufschwung vielen Arbeitslosen einen neuen Job gebracht. Weil Firmen aus Sorge vor späteren Abfindungen die Aufstockung ihrer Kernbelegschaft scheuten, nutzten sie die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Nun droht den befristeten Leiharbeitern mit rückläufigen Auftragseingängen eine ...

  • 28.10.2008 – 19:00

    Westfalenpost: Zwei Pluspunkte

    Hagen (ots) - Sanierung hilft Mietern und Vermietern Von Wilfried Goebels Die globale Finanzkrise setzt den Bund unter Handlungsdruck. Mit der Aufstockung des Gebäudeprogramms will Berlin zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits werden durch private und städtische Projekte zum Energiesparen Jobs im Handwerk gerettet. Außerdem sind da noch die hohen Klimaschutzziele. Für Vermieter und Mieter birgt das Konjunkturprogramm erhebliche Chancen. Bis zu 70 ...

  • 27.10.2008 – 20:19

    Westfalenpost: Zurück in die 70er?

    Hagen (ots) - Politik streitet um Konjunkturprogramm Von Winfried Dolderer Raus aus der Zwangsjacke, rein in die Spendierhosen, was den Banken recht war, soll das der Autoindustrie, dem Bau, dem Handwerk nicht billig sein? Früher haben wir noch auf jede Milliarde geguckt, heute ist der Staat als Retter und Konjunkturlenker gefragt. Zurück in die Siebziger also. Das ist die Lektion, die Gewerkschaften und ...

  • 26.10.2008 – 17:31

    Westfalenpost: Der ewige Taktiker CSU wählt Seehofer zum Parteichef

    Hagen (ots) - Von Jörg Bartmann Der Lebenstraum ist erfüllt: Horst Seehofer ist neuer CSU-Chef und als Zugabe wird er heute noch zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Die Ämter sind ihm nur so zugeflogen, nachdem die Wähler die CSU abstrafte. Beckstein und Huber mussten ihre Posten quittieren, es kam die Zeit des Eigenbrötlers, dem die Finanzkrise ...

  • 24.10.2008 – 20:45

    Westfalenpost: Symptom Nacktscanner

    Hagen (ots) - An Flughäfen herrscht schon Hysterie Von Harald Ries Nacktscanner - welch ein treffendes Wort - sollen an deutschen Flughäfen also nicht eingesetzt werden. Wie schön. Aber wer hier abfliegt, kommt woanders an und will von da wieder nach Hause. Dann muss er sich eventuell doch optisch frei machen. Andererseits: Ist Scannen wirklich schlimmer als Grabschen? Das neue Aufrege-Gerät ist ja nur Symptom ...

  • 23.10.2008 – 19:53

    Westfalenpost: Warnschuss Probleme bei Daimler sind hausgemacht

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Wenn ein Vorzeige-Unternehmen der deutschen Industrie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, ist Häme unangebracht. Auch dann, wenn der eigene Mercedes wegen defekter Elektrik oder Elektronik schon zum zehnten Mal in der Werkstatt steht oder die hohen Unterhaltungskosten nerven. Nur wenn die Begründung für die Probleme offensichtlich nicht stimmt, darf man schon einmal die ...

  • 22.10.2008 – 18:44

    Westfalenpost: Bildung als Spielball Kritik am Gipfel ist berechtigt

    Hagen (ots) - Von Monika Willer Mit der Bildung verhält es sich wie mit dem Fußball: Die ganze Nation ist ein einig Volk von Schiedsrichtern, will meinen: Jeder hat etwas zum Thema zu sagen und weiß es im Zweifelsfalle besser. Daher kann man den Bildungsgipfel der Politik-Prominenz gestern in Dresden auch nur als eine Art Aufforderung beurteilen, nun ...

  • 21.10.2008 – 19:21

    Westfalenpost: Angst vor dem Wähler

    Hagen (ots) - Diskussion um Konjunktur-Programme Von Stefan Pohl Die Angst geht um in den Zentralen der Regierungsparteien. Angst, die Wähler würden es im kommenden Wahljahr nicht besonders schätzen, wenn im Rekordtempo ein Rettungspaket von 500 Milliarden Euro für die Banken verabschiedet wird, Arbeitnehmer aber gleichzeitig mit den Folgen der Krise allein gelassen werden. Unternehmen und tausende ...

  • 20.10.2008 – 20:48

    Westfalenpost: Nicht resignieren

    Hagen (ots) - Nach dem Tod von Soldaten und Kindern Von Jörg Fleischer Wieder sterben deutsche Soldaten in Afghanistan. Mit ihnen kommen wehrlose Kinder ums Leben. Sie sind der grausamen Taktik der Taliban zum Opfer gefallen. Ihr Terror zielt auf alle, die Afghanistan aufbauen. Ihr Hass unterscheidet nicht zwischen Soldaten und spielenden Kindern. Ihre Anschläge haben das Ziel, die Arbeit der Schutztruppe sinnlos erscheinen zu lassen und Debatten um ihren ...

  • 19.10.2008 – 19:56

    Westfalenpost: Pflicht und Kür

    Hagen (ots) - Die SPD sortiert sich neu Von Winfried Dolderer Die SPD hat ihre Führungskrise beigelegt. Sie hat neues Selbstbewusstsein gewonnen. Sie zweifelt nicht mehr an sich und ihrer Politik. Sie hat ihre streitenden Flügel ausgesöhnt. Sie ist geschlossen, entschlossen und einig auf dem Marsch zur Rückeroberung des Kanzleramtes. Das ist das Signal dieses Wochenendes. Ist es das? Zweifel sind erlaubt, wenn man die Wahlergebnisse betrachtet, das ...

  • 16.10.2008 – 20:02

    Westfalenpost: Bitterer Kniefall

    Hagen (ots) - Finanzkrise entlarvt Mittelmäßigkeit Von Jörg Bartmann Jede Zeit braucht helle Köpfe, die über den Tellerrand schauen. Je schnelllebiger die Zeit vonstatten geht, um so wichtiger sind ruhende Pole mit Vorbildcharakter. Entscheidungsträger sind gefordert, die nicht zwischen 12 Uhr und Mittag alles erledigen, sondern ausgewogen, ohne dem Zeitgeist Tribut zu zollen, Arbeitsplätze, Familien und Staat im Blick haben. Diese so genannte Elite ist ...

  • 13.10.2008 – 19:21

    Westfalenpost: Nicht bedingungslos Das Rettungspaket für die Banken

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Das größte Maßnahmenpaket der Wirtschaftsgeschichte zur Rettung einer Einzelbranche sprengt menschliches Vorstellungsvermögen. Die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Summe von 500 Milliarden Euro, das sind die Steuereinnahmen eines Jahres, macht alle Haushalts-Planungen zur Makulatur. Zu rechtfertigen ist sie ...

  • 12.10.2008 – 19:18

    Westfalenpost: Der Staat als Retter Maßnahmen gegen die Finanzkrise

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Staat, wohin das Auge blickt. Der Staat als Retter. Mehr Staat war nie in den Überlegungen zur Zukunft des internationalen Banken-Sektors. Oder, anders ausgedrückt: Mit den Kreditinstituten ist kein Staat mehr zu machen. Das gilt weniger für Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die eher gestärkt aus der größten Finanzkrise ...