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Westfalenpost

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  • 12.12.2007 – 19:44

    Westfalenpost: Notbremse ziehen

    Hagen (ots) - Das kulturelle Erbe ist bedroht Von Monika Willer Dass die deutsche Kulturlandschaft so einzigartig und vielfältig ist, liegt in der föderalen Geschichte begründet. Kein starker Staat konzentrierte seine Aktivitäten auf eine Hauptstadt, sondern Länder und Kommunen haben nach den Bedürfnissen der Bürger Theater, Philharmonien, Museen und Bibliotheken gebaut. Deshalb mutet der Ruf nach einem Staatsziel Kultur auf den ersten Blick reichlich ...

  • 11.12.2007 – 19:36

    Westfalenpost: Politischer Kleinmut Debatte über Managergehälter verflacht

    Hagen (ots) - Von Jörg Bartmann Die Debatte über Managergehälter flacht so schnell ab, wie sie aufgekommen ist. Der Anstoß aus der Politik entpuppt sich als Sturm im Wasserglas. Hier und da taucht aus der linken Ecke noch der Begriff Raubtier-Kapitalismus auf, ansonsten wird das Thema in die Ausschüsse verwiesen. Es bleiben moralische Vorhaltungen, die ...

  • 10.12.2007 – 19:31

    Westfalenpost: Keine Lösung

    Hagen (ots) - Wachmänner beschützen Schulen Von Thorsten Keim Im Berliner Bezirk Neukölln hat gestern die bundesweit bislang einzigartige Bewachung von insgesamt 13 Schulen durch eine private Sicherheitsfirma begonnen. An jenem Tag, an dem eine Gesamtschule aus Hildesheim mit dem Deutschen Schulpreis für besonders herausragende pädagogische Leistungen ausgezeichnet wurde... Nicht zufällig trifft es den Hauptstadt-Bezirk, dessen Image in den vergangenen Jahren ...

  • 09.12.2007 – 19:28

    Westfalenpost: Ausgeblendete Realität

    Hagen (ots) - Breite Kritik an den Manager-Gehältern Von Jörg Bartmann Die Diskussion über Managergehälter hat gehörig Fahrt aufgenommen. Passend zum Thema kommt die Meldung, dass das Realeinkommen der Bevölkerung sinkt. Und schon ist die Politik schnell und pauschal zur Stelle, trennt dabei nicht zwischen ungerechten Vorurteilen und krassen Missständen. "Nieten in Nadelstreifen" hat es schon immer gegeben, ...

  • 07.12.2007 – 19:13

    Westfalenpost: Ein prima Klima Konferenz-Halbzeit auf Bali

    Hagen (ots) - Von Thorsten Keim Rechtzeitig zur Halbzeit der Klimakonferenz auf Bali hat die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff "Klimakatastrophe" zum Wort des Jahres gekürt. Ob diese Nachricht im fernen Indonesien die Experten aus 190 Staaten in etwa so viel interessiert, wie bei uns der berühmte Sack Reis, der auf der Urlaubsinsel gerade umfällt, ist nicht bekannt. Immerhin berichten unsere ...

  • 06.12.2007 – 19:44

    Westfalenpost: Und alle schauen weg

    Hagen (ots) - Mütter töten Kinder - keine Einzelfälle Von Joachim Karpa Mütter ermorden ihre Kinder. Unfassbar. In Darry und Plauen haben sich Dramen abgespielt. Und Politiker sagen das, was sie in solchen Situationen zu sagen pflegen. Sie sprechen von Trauer und Entsetzen - und gehen zur Tagesordnung über. Betroffenheit als Eintagsfliege. Das darf nicht sein. Es sind keine schicksalhaften Einzelfälle, die ...

  • 05.12.2007 – 19:39

    Westfalenpost: Süßer die Kassen...

    Hagen (ots) - Sonntagsruhe im Advent Von Winfried Dolderer Kulturpessimisten dürfen sich bestätigt fühlen: Dass dem Advent der christliche Gehalt fehlt, im Einkaufstreiben die Besinnlichkeit auf der Strecke bleibt, der Befund ist so alt, dass niemand mehr leben dürfte, der sich noch erinnern kann, ob es jemals anders war. Süßer die Kassen nie klingeln - und geht es nach einer knappen Mehrheit der Deutschen, ...

  • 04.12.2007 – 19:52

    Westfalenpost: Brocken ist vom Tisch Fortschritte bei Bahn-Tarifgesprächen

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Man ist bescheiden geworden, was Erwartungen an die Bahn-Tarifverhandlungen angeht. Gemessen daran ist endlich ein echter Fortschritt festzustellen: Zwar noch kein Durchbruch bei Löhnen und Arbeitszeit, aber der Weg ist jetzt frei, darüber zu verhandeln. Und natürlich bedeutet es für Bahn-Reisende sowie die Wirtschaft eine ...

  • 03.12.2007 – 19:54

    Westfalenpost: Die Einzige.

    Hagen (ots) - Echte CDU stilisiert sich als "die Mitte" Von Winfried Dolderer Parteitage sind keine Veranstaltungen zur Pflege der Bescheidenheit oder gar der strikten Objektivität. Man wird es also der CDU nachsehen, wenn sie sich uns in Hannover als "die Mitte" präsentiert, und zwar als die einzige, die wahre, die echte, die unverwechselbare. Es ist ja auch kein neuer Einfall. Als Volkspartei der Mitte versteht sich die CDU seit Adenauer. Dass sie jetzt so ...

  • 02.12.2007 – 19:47

    Westfalenpost: Begehrte Mitte CDU will auf Parteitag ihr Profil schärfen

    Hagen (ots) - Von Bodo Zapp Die CDU ist optimistisch, dass die Botschaften von Hannover unter einem guten Stern stehen - obwohl der Parteitag in Halle 13 stattfindet. Tatsächlich sind weder grundsätzlicher Streit noch Ärger um Personen zu erwarten. Jedenfalls nicht um Führungsleute aus der eigenen Partei, da herrscht nach außen die von Ruhestifterin ...

  • 30.11.2007 – 19:27

    Westfalenpost: Um die Identität Die CDU vor ihrem Parteitag in Hannover

    Hagen (ots) - Von Winfried Dolderer Eines kann man schon sagen, bevor sich am Montag in Hannover die Christdemokraten versammeln: Soviel Ruhe vor einem Parteitag wie vor diesem hat selbst die CDU seit Jahren nicht erlebt. Ein akuter Grund zur Beunruhigung ist ja auch nicht erkennbar. Die Umfragen weisen die Union bislang als die Gewinnerin der großen ...

  • 29.11.2007 – 20:04

    Westfalenpost: Schmutziger Wahlkampf

    Hagen (ots) - Putin ist kein lupenreiner Demokrat Von Jörg Fleischer Vor der Dumawahl am Wochenende bietet Russland kein gutes Bild. Putin beteuert, alles laufe demokratisch ab. In Wahrheit aber ist dieser Präsident alles andere als ein lupenreiner Demokrat. Dafür sind die Vorfälle anlässlich dieser Wahl viel zu gravierend. Aus fadenscheinigen Gründen steckte die Staatsmacht den Ex-Schachweltmeister und ...

  • 27.11.2007 – 20:08

    Westfalenpost: Gift fürs Schulklima Anonyme Noten für Lehrer rechtens

    Hagen (ots) - Von Jochen Stute Die anonyme Benotung von Lehrern durch Schüler im Internet ist ein Akt der freien Meinungsäußerung und vom Grundrecht gedeckt. Mit diesem Urteil hat das Oberlandesgericht Köln die Klage gegen das Internetportal spick.mich zurückgewiesen. Man muss diesem Richterspruch aber nicht unbedingt zustimmen. Allgemein fragt sich, ob ...

  • 26.11.2007 – 19:05

    Westfalenpost: Zweifel überwiegen Annapolis soll Nahost-Prozess beleben

    Hagen (ots) - Von Eberhard Einhoff Friedensverhandlungen? Man glaubt sich verhört zu haben. Unmittelbar nach der Konferenz von Annapolis wollen sich Vertreter Israels und der Palästinenser wieder einmal um die Lösung ihres Konflikts bemühen. Das klingt sehr gut - und ein Erfolg dieser Bemühungen wäre extrem wünschenswert. Allerdings überwiegen ...

  • 25.11.2007 – 19:47

    Westfalenpost: Positionskämpfe Außenpolitik nicht mit einer Stimme

    Hagen (ots) - Von Bodo Zapp Kritische Anmerkungen zur Außenpolitik der Kanzlerin und umgekehrt zur Haltung des Außenministers kommen nicht aus heiterem Himmel. Seit Angela Merkel rege Reiseaktivität entwickelt und in Peking und Moskau eigene Akzente setzt, ist die Außenpolitik mit einer Stimme mehr Wunsch als Realität. Dass die gespannten Beziehungen ...

  • 23.11.2007 – 19:44

    Westfalenpost: Hochgradig unsozial Der Tod durch Missachtung zu Lebzeiten

    Hagen (ots) - Von Kristina Hußmann Und wieder hat ein Kind in Deutschland traurige Berühmtheit erlangt. Lea-Sophie, das kleine Mädchen, wurde nur fünf Jahre alt. Unfähigkeit und Hilflosigkeit ihrer Eltern haben sie das Leben gekostet. Es ist in letzter Zeit nicht viel geschehen, um solche Tragödien zu verhindern. Der Begriff Frühwarnsystem ist kaum ...

  • 21.11.2007 – 19:50

    Westfalenpost: Es wird nicht reichen Privatvorsorge für das Alter ist nötig

    Hagen (ots) - Von Rudolf Limpinsel Die Generation, die derzeit mitten im Arbeitsleben steht, wird Abstriche bei ihrer Rente machen müssen: trotz zusätzlicher privater oder betrieblicher Vorsorge, trotz Beitragszahlungen auf höchstem Niveau, trotz deutlich späteren Renteneintrittsalters. Die Ursachen sind bekannt: Die Lebenserwartung steigt und es werden ...

  • 19.11.2007 – 19:42

    Westfalenpost: Richtige Schlüsse ziehen

    Hagen (ots) - Köln und die Folgen Von Rolf Hansmann Nach den Ereignissen von Köln warnte gestern der Philologen-Verband NRW vor Panik und Hysterie. Das ist einerseits angesichts der offenbar frühen und konsequenten Reaktion von Mitschülern und Lehrern richtig. Andererseits dürfen die Schulverantwortlichen im Land mit einer Haltung à la "Es ist noch einmal gut gegangen" nicht einfach so zur Tagesordnung ...

  • 18.11.2007 – 19:45

    Westfalenpost: Große Hoffnung

    Hagen (ots) - Deutschland und die Klimakonferenz Von Lorenz Redicker In zwei Wochen beginnt die Klimakonferenz in Bali - und die Erwartungen sind riesig. Die Weltgemeinschaft soll, ja muss in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die CO2-Notbremse ziehen. Das Kioto-Protokoll war ein erster, kleiner und nicht sonderlich gelungener Schritt. Jetzt muss es richtig vorangehen, fordern die Wissenschaftler, bevor es zu spät ist. Die Politik ist am Zug. Zu diesem Zweck hat ...

  • 16.11.2007 – 19:41

    Westfalenpost: Es reicht langsam

    Hagen (ots) - Bahnstreik: Ein Kompromiss muss her! Von Bodo Zapp Streiks bringen Unannehmlichkeiten mit sich, das liegt in der Natur der Sache. Auch beim Arbeitskampf sollte die Vertretung der Eigeninteressen jedoch nicht zu rücksichtslosem Verhalten gegenüber der Allgemeinheit führen. Die Erfahrung zeigt: Keine Seite kann ihre Vorstellungen ohne Abstriche durchsetzen. Unter vernünftigen Menschen muss man wieder ins Gespräch kommen, Sturheit ist nicht Stärke. ...

  • 15.11.2007 – 19:20

    Westfalenpost: Gefühlte Solidarität

    Hagen (ots) - Bundestag verlängert OEF-Madat Von Winfried Dolderer Der Bundestag hat also für den Krieg gestimmt. Das hört sich dramatisch an. Ist aber in diesem Fall Routine. Wer erinnert sich noch, dass der Einsatz, dessen Verlängerung die Abgeordneten gestern beschlossen haben, einst mit großen Emotionen und einem großen Wort begonnen hat? Einem Kanzler-Bekenntnis zur "uneingeschränkten Solidarität". ...

  • 14.11.2007 – 19:16

    Westfalenpost: Fragiles Gebilde

    Hagen (ots) - Rasmussen Wahlsieger in Dänemark Von Thorsten Keim Anders Fogh Rasmussen ist der erste liberale Politiker in Dänemark, dem die Wiederwahl zum Regierungschef zweimal hintereinander gelang. Der Wahlkampf verlief routiniert und thematisch wenig überraschend. Am Ende wucherte der bürgerliche Politiker erfolgreich mit seinen wirtschaftlichen Pfunden "stabiles Wachstum und historisch niedrige Arbeitslosenquote". Allerdings klammerten überraschenderweise ...

  • 13.11.2007 – 19:49

    Westfalenpost: Mit Respekt Die große Lücke nach Franz Müntefering

    Hagen (ots) - Von Bodo Zapp Noch nie hat Franz Müntefering von allen Seiten so viel Anerkennung erfahren wie am Tag seiner Rücktrittserklärung. Anders als im politischen Alltagsgeschäft sind die meisten guten Worte ernst gemeint. Manch einem ist vielleicht erst gestern bewusst geworden,. was der SPD, aber auch der Koalition, mit diesem knorrigen Mann ...

  • 12.11.2007 – 19:34

    Westfalenpost: Politische Dimensionen

    Hagen (ots) - Italien nach dem Tod eines Fußball-Fans Von Thorsten Keim "Nationaler Notstand", "halluzinierter Krieg", Sonntags-Terrorismus", Schlagzeilen italienischer Medien, nachdem ein Verkehrspolizist einen 28-jährigen Fußball-Fan von Lazio Rom erschossen hat. Die brutalen Ausschreitungen danach haben in Italien längst eine politische Dimension erreicht. Die Gewaltausbrüche sind Ausdruck einer bedenklichen ...

  • 11.11.2007 – 19:40

    Westfalenpost: Ein langer Abschied Merkel für schärfere Iran-Sanktionen

    Hagen (ots) - Von Jörg Bartmann Wer George W. Bush 14 Monate vor dem Ende seiner US-Präsidentschaft als "lahme Ente" ansieht, macht entscheidende Fehler. Es wird ein langer Abschied aus dem Zentrum der einzig verbliebenen Ordnungsmacht der Welt, mit hoffentlich nicht weiteren irreparablen Entscheidungen. Erschrocken haben wir noch unlängst zur Kenntnis ...

  • 09.11.2007 – 19:36

    Westfalenpost: Nadelstiche und mehr Vorteil für die Lokführer-Gewerkschaft

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl Der Streik bei der Güterbahn entfaltet seine Wirkung. Sowohl auf der Schiene als auch - viel subtiler - in den Köpfen der Beteiligten. Der Ausstand, deutlich fühlbar für die Deutsche Bahn AG, gleicht einer Politik der Nadelstiche. Nadelstiche, die zu Messerstichen werden können, wenn der Streik länger andauert. Beide ...

  • 08.11.2007 – 19:57

    Westfalenpost: Kein Einzelfall 1,3-Milliarden-Affäre bei Siemens

    Hagen (ots) - Von Stefan Pohl "Wir sind nur interessiert an sauberen Geschäften - immer und überall". Dieser Satz aus dem Munde des Siemens-Vorstandschefs zum Korruptionsskandal ohne Grenzen klingt markig und richtig gut, aber auch ein wenig erstaunlich. Denn er wirft ein schlechtes Licht auf Löschers zahlreiche Vorgänger. Zudem ist es kaum vorstellbar, ...

  • 07.11.2007 – 19:37

    Westfalenpost: Dammbruch

    Hagen (ots) - Spekulation lässt Ölpreise explodieren Von Sven Nölting Der Währungsdamm ist gebrochen. An der Zapfsäule und beim Heizölhändler bekommen Verbraucher die Preisexplosion am Ölmarkt inzwischen deutlich zu spüren. Der Schutzwall des starken und weiter steigenden Euro kann den Preisauftrieb nicht mehr vollständig abfedern. Zumal die Dollarschwäche zugleich die Ölnachfrage weiter anheizt und damit Gegenteiliges bewirkt. Auch politische Spannungen ...

  • 06.11.2007 – 19:33

    Westfalenpost: Auf Reformkurs IG Metall: Stabwechsel ohne Umbruch

    Hagen (ots) - Von Sven Nölting Der Führungswechsel bei der IG Metall ist der Höhepunkt eines Gewerkschaftstages voller Harmonie: stehender Applaus für den scheidenden Vorsitzenden Peters, starke Zustimmung für das neue Führungsduo Huber und Wetzel. Vier Jahre nach der desaströsen Arbeitskampf-Niederlage in Ostdeutschland und ihrer tiefen Krise hat die IG Metall zu alter Schlagkraft zurückgefunden und ...

  • 05.11.2007 – 19:47

    Westfalenpost: Maßstabsgerecht Die geplante Erhöhung der Diäten

    Hagen (ots) - Von Winfried Dolderer Wieviel ist uns die Arbeit eines Parlamentariers wert? Wirklich soviel wie die eines obersten Bundesrichters? Das ist die Frage. Die Mitglieder etwa des Bundesverfassungsgerichtes erfreuen sich immerhin höchsten Ansehens im Volk, was für Politiker nicht durchweg gilt. Im Gegenteil: Unfähig, raffgierig, überbezahlt ...